Leo Riegler Strase mit Studio Dan

Mit einem Doppelprogramm rund um Leo Riegler startet „open music“ in der grazJAZZnacht 2018. Nebst einem „wilden Trio“, das Durchlüftung auf Musik- wie Textebene verspricht, ist auch Rieglers neuer Film „Strase“ mit Live-Musik zu erleben. 2 Grazpremieren auf einen Schlag!
Das Wilde Trio, das bedeutet: Durchlüftung, Neuinterpretation, Umformung, Durchleuchtung – und danach schreien Willi Landls Stücke förmlich, der Elektroniker Leo Riegler und Tastenwizard Michael Hornek verhelfen ihnen dazu. Alle sind umtriebige Szenegrößen und bekannt für ihr eigenwilliges Engagement in höchst unterschiedlichen Bands wie koenigleopold, Klaus Doldingers Passport, Maria Bill, Studio Dan …; und sie sind genau die richtigen, um diesem Projekt die nötige Portion Wahnsinn zu verleihen.

Schräger Tiefsinn liegt nach seiner Ein-Mann-Oper und den launischen Episoden der Jazzwerkstatt Wien-Fernsehküche auch dem aktuellsten Kunstprojekt Leo Rieglers in Form des animierten wie verspielten Films „Die Strase“ zugrunde. Da träumt Qualle aka Justin Biber von Würsten und strebt wie Social Media Expertin Katzen Bonita die Weltherrschaft an, gehen Deckhengst und Zuchtstute im Wollanzug verliebt im Partnerlook und werden ob ihrer Businessmüdigkeit zu Zugpferden downgegradet, treffen Puppen auf ihre Spieler Karolina Preuschl, Raphael Meinhart und Kristin Gruber sowie Simon Brugner (Kamera), Andreas Harrer (Kamera, Ton) und natürlich Leo Riegler (Konzept, Bühnenbild, Puppenbau, Regie, Schnitt, Produzent, Komponist, Klangregie). Für die mit dem Film untrennbar verbundene Umsetzung der Live-Soundebene zeichnet Studio Dan nach Kompositionen Leo Rieglers verantwortlich.

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